Alte Liebe, Portraitshoot mit Charlette, verletztes Ego (?)

Die Alte Liebe ist ein Anleger mit Aussichtsplattform im Hafen von Cuxhaven. Er befindet sich an der stromseitigen Begrenzung des Cuxhavener Hafens zum Fahrwasser der Unterelbe. Von dem Anleger legen die Schiffe in Richtung der Inseln Neuwerk und Helgoland sowie zu den Seehundsbänken ab.

Der Name „Alte Liebe“ leitet sich von einem der drei versenkten Schiffen her, das „Olivia“ hieß. Von der Bevölkerung wurde es jedoch nur „Oliv“ genannt, was phonetisch dem plattdeutschen Wort für „Alte Liebe“ entsprach.

Alte Liebe ist auch der Name des Tochterbootes des Seenotrettungskreuzers Arwed Emminghaus und des Trauzimmers im Rathaus der Stadt Cuxhaven.

(Quelle: wikipedia)

An so einem Ort, ein Shooting mit einer wunderschönen Frau, die immer mal wieder recht verträumt schaut.

Was sie wohl denkt?

Was sie fühlt?

Was sie bewegt?

Vor einigen Wochen traf ich mich dort mit Charlette.

Charlette lernte ich privat/geschäftlich kennen. Das Wie und Wo ist nicht so spannend, als viel mehr ihre Begeisterung über meinen Job, meine Kunst und ihre irre Ansicht sie sei nicht fotogen. Damit hat sie mich gereizt!

Eine so hübsche, junge Frau soll auf Fotos NIE gut aussehen? Verletztes Ego? Fehlendes Selbstwertgefühl? Sie wirkte im ersten Moment doch so stark, selbstsicher, souverän. Einfach nur falsche Warnehmung?

Was ist das, dass uns so etwas glauben lässt? Uns an uns selbst zweifeln lässt?

Ja, wir haben wohl alle etwas, was wir an uns nicht so ganz mögen. Interessant ist doch aber, während wir selbst unsere Nase oll finden, die Haare zu schlapp oder den Hüftmumps zu moppelig, „kritisiert“ unser Umfeld eher unseren Charackter, unser Handeln und Tun. Wenn wir nölig sind vor dem ersten Kaffee, vergesslich die To do Liste behandeln (oder eben nicht), oder unfair im Streit werden. Wir verlieben uns doch in das Wesen einer Person, seine wundervolle Art, seinen Charackter, in das was wir in seinen Augen sehen, nicht in die Augen selbst, nicht in die Haare, das Gesicht oder den Körper. Klar, als erstes sehen wir die Außenfassade. Sicher, sie ist es die uns anzieht, anlockt, aber gewiss nicht ohne ein liebes Lächeln, oder einen ganz besonderen Blick. Das Äußere ist mitentscheidend, zweifelsfrei, aber kriegsentscheidend?

 

Wir kannten uns nicht, sind im Grunde Fremde. Seit dem Shoot und seit dem ich mir wieder und wieder ihre Bilder ansehe, habe ich das Gefühl ganz viel von ihr zu sehen, zu kennen. Sie fasziniert mich. Ich finde sie schön. Von Außen, ihr Gesicht, Augen, Nase, Lippen, ihre Haare, ihre Figur, keine Frage. Das hat sie unter Garantie auch schon unzählige Male gehört. Ich finde sie aber vor allem von Innen schön. Ihre Ruhe, ihre Sanftheit, ihre Stärke und gleichzeitg ihre Verletzlichkeit.

Charlette, du BIST schön!

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